
Unsere Einrichtung befindet sich auf historischem Boden. Bereits im
Jahre 1160 gab es eine Stiftung des ältesten Passauer Leprosen-
hauses "in der Biburg" ( also innerhalb des ehemaligen römischen Kastells
Bojodorum am Ende der Passauer Innstadt)
Hier errichteten der Passauer Chorherr Sighard von Stockestall und der Passauer Pfarrer Heinrich von St. Paul mit beträchtlichen Geldmitteln eine Kirche, nebst einem zur Aufnahme und lebenslänglicher Pflege von Leprakranken bestimmten Spital. Ab 1318 wurde das Leprosenhaus in ein Armenhaus umbenannt.
Der Passauer Domdekan Johann Georg Freiherr von Herberstein sorgte 1637 für große Renovierungsmaßnahmen.
Eine wappengeschmückte Inschrifttafel erinnert an den großherzigen
"zweiten Stifter".
Das alte "Leprosenhaus" an der Kapuzinerstaße repräsentiert somit
die 800jährige Tradition einer der ältesten Krankenanstalten Bayerns.
Seit November 1998 ist das Jesuiten-
schlößl nunmehr unter
neuer Führung wieder als Reha - und Pflege-
zentrum geöffnet, wobei die
Hauptschwerpunkte in der Behandlung von neurologischen und
orthopädischen Erkrankungen liegen.
Die Anlage beeindruckt durch ihre Großzügigkeit und die ruhige Lage am Stadtrand von Passau.
Nicht nur die Patienten, sondern auch
Angehörige und Besucher genießen die
Wandelgänge der Parks mit Teichanlage,
die Terrassen sowie die hauseigene
Cafeteria.
Die Klinik Jesuitenschlößl steht unter
privater Trägerschaft und ist als
Krankenanstalt nach § 30 GeWO
konzessioniert.
Es werden sowohl Patienten der österreichischen Sozialver-
sicherungsträger
als auch der deutschen Krankenkassen in den Indikationsbereichen
Neurologie und Orthopädie behandelt.
Die Aufnahme von Begleitpersonen ist nach vorheriger Absprache ebenfalls
möglich. Zudem besteht auch die Möglichkeit der Aufnahme in unserem
Pflegezentrum für Langzeit- und Kurzzeitpflege.
Alle Zimmer haben jeweils eine Größe von ca. 28 qm.
Jedes
Zimmer besitzt ein eigenes Bad mit WC, das
behinderten- und
rollstuhlgerecht
dimensioniert sowie mit rutschfestem Boden-
belag
ausgestattet ist. Außerdem verfügt jedes Zimmer über ein Wertfach,
Notrufeinrichtungen sowie Durchwahl-Telefon.
Darüber hinaus wird ein Fernsehgerät mit Kabel-Anschluss kostenlos zur
Verfügung gestellt.
Die Etagenflure sind farblich unterschiedlich
gehalten, so können sich alle Patienten
bereits optisch und ohne unnötige Markier-
ungen
orientieren und leicht zurechtfinden.
Selbstverständlich entspricht die gesamt übrige
Ausstattung unserer Klinik den Anfor-
derungen
einer
rollstuhl-/behinderten-
gerechten
medizinischen Rehabilitations-
einrichtung.


